REVIEWS

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„Wer Bands wie Explosions In The Sky oder Meno kennt und liebt, der kann seinem Bedürfnis nach instrumentalem Post Rock jetzt auch mit dieser jungen Band aus Kempten Abhilfe schaffen. Mit dem Namen Far Behind The Sun haben sich diese vier Bayern bereits vorweg sehr gut beschrieben. So verträumt wie dieser klingt, muten auch die meist sehr ruhigen und trotzdem nicht langweiligen Songs an. Ausbrüche gibt es nur hier da, aber besonders bei dem Song „Meteora“ erinnern die härteren Passagen gar an diverse Tool-Klassiker. Die Effekt-Boards werden genere-gerecht ordentlich durchgetreten, sodass stellenweise eine nahezu orchestrale Sound-Landschaft entsteht. Apropos Sound: Achtet auf den Bass – ich sage nur: Sahne! Das Nürnberger Studio Ghost City Recordings sollte man also ruhig im Auge behalten. Ebeso das vorliegende Produkt: Wer auf Gesang und althergebrachte Song-Strukturen gut und gerne verzichten kann, sollte diesen sechs Songs unbedingt eine Chance geben.“

Tilmann Rohlf – Metal Hammer

„Gerade mal anderthalb Jahre musizieren die vier Allgäuer aus Kempten unter dem Namen Far Behind The Sun. Erstes Ergebnis dieser musikalischen Gemeinschaft sind dabei sechs atmosphärische Songs, die sich hören lassen können. Typisch für Postrock wird dabei gänzlich auf Gesang verzichtet. Alle Titel sind Instrumentalstücke, die man gut und gern mit Giants aus den USA oder den Japanern um Mono vergleichen kann. Dumpfe, trommel-ähnliche Drums, 8tel- bzw. 16tel-Gitarrennoten und eine leicht hypnotische Wirkung durch schleppendes Tempo machen Transmission zu einem Hochgenuss. Deep Moon zeigt auch sofort, wohin die Reise geht und womit auf Transmission zu rechnen ist. Viel Hall in den Gitarren, sanfter unverzerrter Bass und Schlagzeug mit Proberaumfeeling. Gemäßigt und eher gelassen ohne Hektik entführen Far Behind The Sun ähnlich wie Alcest in weite Traumwelten, bis man wieder von einer mächtigen Gitarrenwand zurück ins Hier und jetzt geschlagen wird. Gargantua setzt auf sanftes Tapping an der E-Gitarre und einem Endpart, der sich immer weiter aufbaut. Drift spielt zu Anfang mit viel Delay-Effekten, ist insgesamt ruhiger und springt häufiger in einen Chill Out Ambiente-Bereich. Cassiopeia fährt mit Slap-Basslinien auf und Riffs, bei denen man sich schon fast einen Sänger dazu wünscht, der alles noch ergänzen könnte. Auch im vorletzten Song Meteora steht die Bassgitarre genre-untypisch wieder stark im Vordergrund. Positiv fällt auf Transmission die großartige Bandbreite an Gitarreneffekten auf. Als letzten Titel schicken die Postrocker Primeval Nebula ins Rennen. Der hallende Gitarreneffekt ist mal was anderes und kann kaum besser platziert sein. Ein würdiger Abschluss. Die präsente Basslinie und die aufbauenden Schemata mit Breaks und Wechsel zwischen temperamentvoll und ruhig gelingen an jeder Stelle. Live ist das dann wohl der Song, bei dem man wahlweise mit Gänsehaut, offenem Mund staunend oder geschlossenen Augen da steht und vor sich hin träumt. Was für ein Brett von Song.“

ReziGlenn V. – Time For Metal e.V.

„Die Kemptener bieten auf ihrem Debüt eine luftige Spielart des Post-Rock, die mit Charme und Wärme punktet. Die Band liegt den Fokus dabei vordergründig auf sanftere Klänge. Ihren Reiz erhalten die sechs Kompositionen vor allem durch das Spiel mit zahlreichen Sounds und Effekten, derer sich die beiden Gitarristen Raphael und Frank in üppigem Maße bedienen. Hervorzuheben ist weiterhin das akzentuierte Bassspiel, welches insbesondere in den zweiten Albumhälfte zum Tragen kommt. Soundtechnisch ist dank Jan Kerscher (Ghost City Recordings) auch alles im Lot – allerdings fehlen „Transmission“ in puncto Songwriting noch die spürbaren Amplituden. Ansonsten machen FAR BEHIND THE SUN vieles richtig (DIY)“

Anton Kostudis – FUZE magazine

Was gibt es schöneres, als frühmorgens spazieren zu gehen, wenn sich der Frühnebel wie von Geisterhand einen Schleier über die Wiesen zieht. Ein Morgen voller Unschuld, friedfertig und doch geheimnisvoll.
FAR BEHIND THE SUN lautmalen eine detaillierte Klanglandschaft, eine Tapete zwischen Tag und Traum. Gitarrenklänge wirbeln verspielt wie das bunte Herbstlaub durch die Luft, während gleichzeitig aufbrummende Rhythmen ein Donnerwetter ankündigen, um dann doch wieder im Einklang zu sein. Nach dem Sturm kommt Stille. Die ist trügerisch. Instrumentale Schönheiten, leise, beruhigende und kraftvolle Töne erschaffen eine dichte Atmosphäre, die Tagträume, Sehnsucht und die Wahrscheinlichkeit des Glücks und der Glücksgefühle auslösen. Insofern ist „Transmission“ auch eine existentielle Erfahrung; ein Konzept, das einem gleichmäßigen fließenden Rhythmus folgt und Imagination hervorbringt. Eine ästhetische Schöpfung. Far behind the sun haben es geschafft, während dieses Prozesses einen Ort zu erschaffen, in dem Traum, Imagination und konkretes Erleben möglich ist. Das wirkt sehr natürlich. Zwischendurch brodelt es auch mal gewaltig, aber das ist ja auch wichtig: die eigene Gedanken- und Gefühlswelt durch die musikalische Improvisation hörbar machen und ausgestalten.

Unbekannt – Underdog-fanzine

Mit ihrem Namen ordnen sich FAR BEHIND THE SUN bereits in die Tradition des über Minuten hinweg instrumentale Klanglandschaften errichtenden Post-Rock ein, bei dem auf die fragilen Aufbauten schließlich tosende Ausbrüche folgen.

Beim ersten Hören trifft diese Beschreibung auch perfekt auf das schwäbische Quartett zu; und doch ist „Transmission“ beileibe kein generisches Post-Rock-Album – vielmehr liegen seine Vorzüge in den Details.

Subtile musikalische Anspielungen lugen über den Zaun zu komplett anderen Genres und eröffnen damit ganz neue Assoziationsebenen. So erinnert etwa die Leadmelodie des Openers „Deep moon“ an den Gesang eines Liedes von Thees Uhlmanns Debütalbum, während die Basslines von „Drift“ und „Cassiopeia“ die Hörer auf eine Tanzfläche bestellen wollen, die man im Post-Rock sonst eigentlich nicht vermutet.

Für Fans von Soundbastlern wie EXPLOSIONS IN THE SKY oder THIS WILL DESTROY YOU versprechen FBTS einen wunderbaren Hörgenuss.

Simon Nagy – Ox-Fanzine

 

Was befindet sich eigentlich weit hinter unserer Sonne? Diese Frage nahm sich eine Band aus Kempten zum Titel ihres Bandnamens. FAR BEHIND THE SUN, atmosphärische, weit getragene Musik implizierend folgen die Bayern musikalisch einer eigenen Version des Post-Rocks, der hin und wieder an bekannte Vertreter erinnert.

Tatsächlich klingt das, was mit dem Song “Deep Moon” startet, ein bisschen wie IF THESE TREES COULD TALK. Ein eher rauher Sound von eingängigen Melodien, wird durch Akkorde getragen, während Tremolo Gitarren und auf den Punkt gespieltes Schlagzeug die Grundlage schaffen. Wie auf einer Odyssey durch das Weltall, treibt dieser erste Song enorm voran. Die Songs auf “Transmission” stechen durch Details heraus und sind genregetreu eher langgezogen, sodass Spielzeiten von bis zu sieben Minuten keine Ausnahme darstellen. Auch wird viel wiederholt, doch diese Repititionen bauen die Lieder auf und spitzen sie zu, sodass diese unterhaltsam, kurzweilig und erzählend wirken, wenn auch gar keine Lyrik vorhanden ist. Ein weiteres Highlight ist der Song “Meteora” zu dem die Band auch ein Musikvideo gedreht hat. Wenn auch sich die Band treu bleibt ist zwischen den einzelnen Songs dennoch eine angenehme Balance und Abwechslung vorhanden, die für ein spannendes Hörerlebnis sorgt.

Fans von Bands wie IF THESE TREES COULD TALK, TIDES FROM NEBULA oder GOD IS AN ASTRONAUT werden überrascht sein, dass es eine Post-Rock-Band quasi um die Ecke gibt, die mit Bands dieser Größenordnung mithalten kann. Denn was FAR BEHIND THE SUN auf ihrem Debut “Transmission” zeigen, ist gut gespielter, wirklich schöner Post-Rock, der zwar noch etwas Luft nach oben verspricht, aber eine sehr solide Grundlage bildet.

8 von 10 Punkte auf der “deep-moon“-Skala

Rodney Fuchs – Dearly Demented

„Hey Jungs ich hab dem Sebastian ein Review versprochen. Ich hab mir an Heiligabend eure CD rein gehauen auf dem weg zu meinen Eltern es schien der Vollmond in seiner vollen Pracht Sternen klar und es war eine unglaublich schöne Autofahrt (das War auch der Moment in dem ich beschlossen hab das ich neue boxen im Auto brauch) alles stimme und der Sound hat mich echt überzeugt ihr habt es tatsächlich wirklich gut hin bekommen dieses Feeling das ihr live mit der Musik erzeugt auf CD zu bringen Hut ab das ist nicht leicht. Die Songs überzeugen sind voller Energie und Emotionen was wirklich eine gute Kombination ist. Ich bin Fan aber das wisst ihr ja. Einzige Kritik Punkte die ich hab sind an manchen stellen ist der Bass etwas zu präsent aber das ist meckern auf hohem Niveau ansonsten fällt mir nur noch ein das diese StonerRiff Parts einfach nur ober Killer sind mehr davon ein letztes Anliegen bzw ein Vorschlag ich würde mir meine linke Hand abhacken um über Deep Moon singen zu dürfen also falls ihr da mal Interesse dran haben solltet nur so als Feature oä lg merlin“

Merlin Stolz – Void of Animus

Far Behind The Sun are German postrock instrumental band which started out in 2014. The band members are Frank Gotz, Sandro Scheffel, Sebastian Rauch & Raphael Maag. In April of 2017 we received a signed copy of „Transmission“. What an eye-opener listening to this cd on high volume! Music like this could easily be used for an epic fantasy flick or Nature documentary. The song titles are „Meteora“, „Primeval Nebula“, „Gargantua“, „Drift“, „Cassiopeia“ & „Deep Moon“. Their sound has a mesmerizing effect on the mind and conjures up sweeping vistas of beautiful landscapes. We really hope that they stay instrumental and stay on point, because they really seem to be doing it well! We highly recommend this cd, it was immensely satisfying to listen to. Thanks to the guys for signing and sending this musical gem!

Shane & May – www.djinnsphere.com